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Key & FreeDortmund

Der letzte Planet

Atmosphärisch starkes Sci-Fi-Abenteuer mit guten Momenten, dessen Rätsel und Story nicht ganz an die Kulisse heranreichen.

90 MinutenSchauspieler: NeinScarefactor: 0/10
Der letzte Planet

Kurzüberblick

Anbieter
Key & Free
Dauer
90 Minuten
Thema
Sci-Fi
Schwierigkeit
schwer
Schauspieler
Nein
Scarefactor
0/10
Spieleranzahl
3–6
Mindestalter
FSK 16

Spoilerfrei

Die Story

Das Abenteuer in einer fremden Galaxie

Euer Team besteht aus den glücklichen Gewinnern des World-Jackpots des Jahres 2187. Der Gewinn ist die einzigartige Reise zum Planeten Palao Bora. 

Euch erwartet das absolute Paradies – eine Welt, die von vielen kleinen Inselgruppen und Atollen bedeckt ist und eine heutzutage nicht mehr anzutreffende Natur bietet. Auf dem Linienflug durch das Wurmloch B1 passiert jedoch etwas Unerwartetes. Eure Raumkapsel kommt nicht da an, wo sie ankommen sollte…

Ihr landet auf einem Planeten den bisher niemand kannte. Könnt ihr lange genug auf einem unerforschten und möglicherweise lebensfeindlichen Planeten überleben und die Raumkapsel wieder in Betrieb nehmen um den Weg zurück zur Zivilisation zu finden? Und gibt es möglicherweise sogar intelligentes Leben? 

Wichtig zu wissen: Was gibt es bei diesem Escape Room zu beachten?

In unserem Escape Room wird eure Geschicklichkeit auf eine besondere Weise getestet! Es gibt Bereiche, in denen ihr euch ducken oder sogar krabbeln müsst. Falls das für einige von euch nicht bequem oder möglich ist, keine Sorge: Diese Passagen können von einzelnen Teilnehmern ausgelassen werden, solange andere Teammitglieder das übernehmen können.

Kleiner Tipp: Dieser Raum ist zwar Teilklimatisiert, es kann in manchen Abschnitten aber sehr warm werden, daher empfehlen wir passende Kleidung. Macht euch bereit für ein spannendes Abenteuer!

xcaped Teamwertung

Durchschnitt des Gesamteindrucks aus 1 Einzelbewertung.

Ø 4 Sterne

Gesamteindruck

Der letzte Planet schickt uns nicht einfach in ein Raumschiff, sondern auf einen unbekannten, potenziell lebensfeindlichen Planeten. Genau dort liegt die größte Stärke des Raums: Die Atmosphäre trägt das Erlebnis deutlich und gibt dem Sci-Fi-Szenario ein spürbares Eigenleben.

Der Raum fühlt sich über weite Strecken wie ein ordentlich gebautes Abenteuer an, das vor allem über Setting, Bewegung und Entdeckungsgefühl funktioniert. Rätsel, Story und Immersion bleiben solide, erreichen aber nicht ganz die gleiche Strahlkraft wie die Kulisse.

Was uns überzeugt hat

Die Atmosphäre ist klar der stärkste Punkt. Das Szenario eines ungeplanten Absturzes auf einem fremden Planeten kommt gut zur Geltung und schafft eine Bühne, die Lust macht, weiter vorzudringen und die Umgebung zu erkunden.

Auch der Abenteuercharakter funktioniert: Mit 90 Minuten Spielzeit bekommt der Raum genug Luft, um nicht wie ein kurzer Sci-Fi-Abstecher zu wirken. Die körperlicheren Passagen mit Ducken oder Krabbeln bringen zusätzliche Dynamik ins Spiel, ohne dass zwingend alle im Team jeden Abschnitt übernehmen müssen.

Der Spaßfaktor ist ebenfalls da. Der letzte Planet ist kein Raum, der nur über einzelne Aufgaben funktioniert, sondern über das Gefühl, gemeinsam auf einem unbekannten Terrain unterwegs zu sein.

Was uns weniger überzeugt hat

Die Rätsel sind solide, bleiben aber eher im funktionalen Bereich. Sie tragen das Spiel voran, setzen jedoch keine besonders markanten Ausrufezeichen.

Auch die Story liefert einen klaren Rahmen, entwickelt daraus aber nicht durchgehend eine starke erzählerische Spannung. Die Prämisse ist spannend, das Erlebnis lebt am Ende stärker von der Atmosphäre als von einem besonders tiefen Plot.

Bei Immersion und Originalität bleibt der Raum insgesamt ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Das Setting macht viel richtig, doch nicht alles wirkt so frisch oder konsequent verzahnt, wie es die starke Grundidee vermuten lässt.

Für wen lohnt sich der Raum?

Der letzte Planet lohnt sich vor allem für Teams, die Sci-Fi mögen und Wert auf eine starke Umgebung legen. Wer gerne erkundet, sich auch mal bewegt und ein Escape-Abenteuer mit physischerem Einschlag sucht, ist hier gut aufgehoben.

Für reine Rätselpuristen oder Teams, die eine besonders dichte Storyführung erwarten, ist der Raum weniger klar ein Pflichttermin. Als atmosphärisches Sci-Fi-Abenteuer in Dortmund macht er aber genug richtig, um in Erinnerung zu bleiben.

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Fazit

Der letzte Planet bleibt vor allem als atmosphärisches Sci-Fi-Abenteuer hängen: stark in der Kulisse, solide im Spiel. Wer fremde Welten lieber erlebt als nur enträtselt, findet hier einen guten Trip nach Dortmund.

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